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E-Commerce

Die wichtigsten Seiten im E-Commerce überwachen

Website Monitoring Magazin

Wenn man Webseiten und im besonderen Online-Shops kontinuierlich überwacht, dann muss man sich einen sinnvollen Aufbau der Checks überlegen, um mit möglichst wenig Aufwand, eine möglichst dichte Abdeckung möglicher Probleme zu erreichen.

Eine sehr verbreitete Methode dies zu erreichen, ist das Bilden von Komponenten-Klassen - akademisch auch Äquivalenzklassen genannt. Aber was bedeutet das? Stellen wir uns vor, wir haben einen Shop mit 5.000 Artikeln. Es ergibt absolut keinen Sinn, all diese Seiten im Stundentakt auf Funktion zu überprüfen, da die Artikelseiten technisch alle fast identisch sind. Hier sollte man also pro technischer Implementierung nur genau eine Seite kontinuierlich überprüfen. Man geht dann davon aus, dass bei einer funktionierenden Seite, alle funktionieren oder andersrum, wenn eine kaputt ist, dann sind sie alle kaputt.

In der Theorie stimmt das auch, es kann aber sein, dass man durch redaktionelle oder konfigurative Unterschiede etwas kaputt macht. In den meisten Fällen lohnt sich dafür aber kein Monitoring. Man würde auf ein wöchentliches Crawling setzen und dort noch mal alle Seiten auf Herz und Nieren überprüfen.

Komponenten im E-Commerce

Das Gute im E-Commerce ist, dass er normalerweise ziemlich gut standardisierbar ist. Normalerweise startet man nämlich mit der gleichen Grundlage. Shopware, Magento oder WooCommerce. Die unterschiedlichen Komponenten, mit denen man startet, sind dann immer ähnlich:

  • Startseite
  • Artikelseite
  • Kategorie
  • Suchergebnisseite
  • Inhaltsseite

All diese Seiten werden vom Shopsystem unterschiedlich gebaut, haben also unterschiedlichen Source-Code. Zusätzlich zu den eigentlichen Shopseiten haben wir noch ein paar andere Seitengruppen, die technisch vielleicht nicht besonders unterschiedlich sind, aber inhaltlich bzw. rechtlich wichtig für den Shop sind.

  • Impressum
  • Datenschutzseite
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen

Das waren jetzt die Seiten, die der Kunde sieht und mit denen er interagieren kann. Es gibt aber auch technische Seiten, die für den Erfolg seines Online-Shops relevant sind, die der Nutzer gar nicht sieht.

  • Sitemap.xml
  • robots.txt

Wenn man all diese Komponenten seines Online-Shops in der Überwachung hat, dann kann man sich relativ sicher sein, dass der Nutzer sich problemlos auf dem Shop umschauen kann.

Welche URLs sollte man wählen?

Nachdem man die Seitentypen bestimmt hat, muss man noch den passenden Repräsentanten wählen. Das sind immer URLs aus dem Shop. Hier kann man zwei Ansätze wählen:

  • Besonders umfangreiche Seiten: Hier baut man sich extra für den Test Seiten, die versuchen alle Funktionalitäten einer Klasse in sich zu vereinen. Das macht zum Beispiel bei Artikelseiten oder Inhaltsseiten sehr viel Sinn. Wir nehmen z.B. ein Produkt, hinterlegen viele Varianten, ein Video, Zusatztexte, Links zu anderen Artikel und und und. Wenn es dann irgendwo Probleme beim Rendern der Artikelseite gibt, so sollte dieser Fehler auch auf dieser Seite auftreten.

  • Besonders wichtige Seiten: Statt eine synthetische Seite zu erstellen, kann man auch eine besonders wichtige Seite in die Überwachung nehmen. Man würde also das meistverkaufte Produkt nehmen. Sicherlich findet man so nicht alle wichtigen Fehler, man kann sich aber sicher sein, dass die wichtigsten Seiten funktionieren.

Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte und eine Kombination der beiden Auswahlmethoden ist sicherlich sinnvoll.

Da koality.io genau um dieses Konzept herum gebaut wurde, bieten wir diese Seiten zur Überwachung an. In vielen Fällen finden wir diese sogar automatisiert.

Schön, dass du unser Magazin liest. Was aber noch schöner wäre, ist, wenn du unseren Service einmal ausprobierst. koality.io bietet umfangreiches Website Monitoring speziell für Webprojekte. Erreichbarkeit, Performance, SEO, Sicherheit, Inhalt und Technik.

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